Mit dem Baby auf der Matte – Mama & Baby Yoga mit Livia 07.09.2026
Yoga mit Baby? Ja. Aber bitte ohne Perfektionsdruck. Wer ein Baby hat, weiß: Ein genauer Plan ist manchmal nicht mehr als ein netter Versuch. Das gilt auch für Yoga. 😉 Genau deshalb möchte Livia mit ihrem neuen Mama & Baby Yoga einen Raum schaffen, in dem Mamas nicht funktionieren müssen.
Livia ist Physiotherapeutin bei uns im Alpentherme Gastein Gesundheitszentrum – und selbst Mama eines zweieinhalbjährigen Sohnes. Sie weiß also nicht nur aus ihrer Arbeit, was Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach mit dem Körper machen. Sie kennt auch die ganz andere Seite: den Alltag, in dem das eigene Bedürfnis gerne einmal ganz hinten landet. „Ich möchte anderen Mamas den Raum und die Zeit schenken. Ich weiß, wie gut es tun kann, wenn man einmal aus dem Alltag herauskommt,“ so Livia.
Wenn aus Yoga und Physiotherapie ein ziemlich gutes Team wird
Yoga begleitet Livia schon seit mehr als zehn Jahren. Dazu kommen Ausbildungen in Faszien-Yoga, Schwangerschaftsyoga und Mama & Baby Yoga. Als Physiotherapeutin bringt sie außerdem viel Wissen über Bewegung und die körperlichen Veränderungen rund um Schwangerschaft und Geburt mit. Eine Kombination, die für sie perfekt zusammenpasst.
Denn nach neun Monaten Schwangerschaft und einer Geburt ist der eigene Körper nicht einfach wieder derselbe wie vorher. Beckenboden und Körpermitte brauchen Aufmerksamkeit, die Haltung verändert sich, Rücken und Nacken bekommen durch Tragen und Stillen plötzlich ganz neue Aufgaben.
Also: nicht gleich wieder Vollgas geben. Erst einmal wieder spüren, was der eigene Körper eigentlich braucht.
Zurück in den eigenen Körper – ganz ohne Druck
Beim Mama & Baby Yoga stehen unter anderem Beckenboden, Körpermitte, Rücken, Nacken und Haltung im Mittelpunkt. Dazu kommen Atemübungen, Entspannung, Meditation und sanfte Bewegungen.
Dabei gibt es kein „Du musst jetzt aber“. Livia schaut, wo die einzelnen Mamas gerade stehen, und passt die Übungen entsprechend an.
Denn gerade nach der Geburt ist der Wunsch oft groß, möglichst schnell wieder dort zu sein, wo man vor der Schwangerschaft war.
„Man will oft wieder Sachen machen können, die vor der Schwangerschaft ganz normal waren. Aber manchmal geht es halt nicht ganz so schnell. Da müssen wir liebevoll auf uns schauen", weiß die Physiotherapeutin auch aus eigener Erfahrung.
Und was macht das Baby in der Yogastunde?
Na, hoffentlich Baby-Sachen. 😉 Schlafen, strampeln, schauen, herumkrabbeln, trinken – oder auch einmal ordentlich protestieren. Beim Mama & Baby Yoga darf das alles sein. „Wir entschuldigen uns nicht für unsere Babys“, lacht Livia. „Die dürfen sich bewegen und es darf auch laut sein.“
So funktioniert Mama & Baby Yoga
Und manchmal werden die kleinen Kursteilnehmer sogar direkt in die Übungen eingebaut. Wenn das Baby gerade Lust darauf hat, ist es einfach Teil der Yogaeinheit. Wenn nicht, liegt es vielleicht daneben und beobachtet interessiert, was Mama da eigentlich macht.
Mama & Baby Yoga heißt eben nicht: Das Baby muss mitmachen. Es heißt: Das Baby darf dabei sein.
Eine Stunde, die kein weiterer Punkt auf der To-do-Liste sein soll
Livia möchte vor allem eines: Dass Mamas gerne zu dieser Stunde kommen. Nicht, weil sie danach noch einen Punkt auf ihrer Liste abhaken können, sondern weil sie sich selbst etwas Gutes tun.
Und vielleicht tut es auch gut, andere Mamas zu treffen, die gerade ganz ähnliche Erfahrungen machen.
Yoga-Erfahrung braucht übrigens niemand. Die Übungen sind so aufgebaut, dass auch Anfängerinnen gut mitkommen.
Also: Baby einpacken, Matte ausrollen und mitmachen!
Ihr möchtet beim Mama & Baby Yoga dabei sein? Hier geht's zu unseren Fitnesskursen!